PCs im Klassenraum
Wird heute ein Klassenraum mit EDV ausgestattet, sollte man möglichst darauf achten, dass die PCs leise sind, da es sich in der Regel ja um eine Reihe von PCs handelt und sich das ganze schnell zu einem sehr störenden Geräuschpegel entwickelt. Vor Anschaffung der Geräte sollte man die einzelnen Komponenten entsprechend prüfen.
Als Festplatte empfehlen wir derzeit die Modelle der Seagate Barracuda 7200.7 Serie die auf Grund moderner Flüssigkeitslager trotz hoher Leistung viele ihrer Konkurrenten in Klasse mit 5.400 U/Min auch bei der Geräuschentwicklung schlagen. Beim Motherboard sollte man darauf achten, dass kein oder zumindest kein aktiver Chipsatzlüfter verwendet wird, da diese wegen ihrer geringen Größe meist recht laut sind. Auch moderne Grafikkarten müssen nicht zwangsweise einen aktiven Lüfter haben. Für den Unterricht reichen bei normalen Büro- und Internet Anwendungen Grafikkarten ohne Lüfter in der Regel aus. Bei den Netzteilen finden sich ebenfalls große Unterschiede in Leistung und Geräusch. Beste Lösung aber auch teuerste ist die passive Kühlung, wodurch es nicht zu Lüftergeräuschen als auch nicht zu Vibrationen die auch auf das Gehäuse übertragen werden können kommen kann. Zuletzt wäre die Kühlung des Prozessors zu nennen. Teure Geräte bieten heute schon eine lüfterlose Kühlung mittels der s.g. Heatpipe. Da dieses meist den Preisrahmen sprengt, bietet auch die Installation eines Radiallüfters eine deutliche Geräuschreduktion.
